Ort: 25560 Warringholz (Amt Schenefeld) Gründungsjahr: 15.07.1948 Wehrführer: Marco Bruhn Mannschaftsstärke: 27 aktive Kameraden und 9 Ehrenmitglieder Geräte: Feuerwehrfahrzeug TSF (Typ Mercedes-Benz 310/ KA, TS 8/8 Ultra Power 4 Takt, 4 Atemschutzgeräte Typ: PA 94 plus, Kettensäge.  Am 15.07.1948 fanden sich die Kameraden Alfred Bruhn, Hermann Boll, Max Junge, Heinrich Boll, Heinrich Albers, Paul August Schwerdtfeger, Heinrich Rohweder, Klaus Boll, Klaus Urban, Willi Maschmann, Hans Delfs, Willi Junge, Johannes Sierck, Paul Abraham, Ernst Thams, Hermann Grelck, Heinrich Grelck und Hermann Urban zusammen und gründeten die Frw. Fw. Warringholz. Zuvor bestand eine Zwangswehr. 3 Kameraden taten Dienst in der Frw. Fw. Gokels, die somit auch den Brandschutz der Gemeinde Warringholz übernahm. Zum 1. Gemeindewehrführer wurde BM Johannes Sierck (1948 – 1950) gewählt. Es folgten: 1951 BM Hermann Boll (der dann aber verzog) 1951 – 1974 BM Claus Boll 1974 – 1978 BM Günter Knop 1978 – 1996 HBM Reimer Mehrens, war zugleich von 1986 – 2002 stellvertretender Amtswehrführer des Amtes Schenefeld. 1996 – 1999 BM Bernd Boll (verstarb leider im März 1999) 1999 – 2005 OBM Eggert Grelck 2005 - OBM Marco Bruhn und ist zugleich von 2008 - stellvertretender Amtswehrführer des Amtes Schenefeld Stellvertretender Wehrführer ist seit dem 04.06.2005 BM Peter Thams. In den Reihen der Feuerwehr wird großer Wert auf Kameradschaft und Gemeinschaftssinn gelegt. Dazu gehört auch die stete Teilnahme an den vielen Diensten. Von den Mitbegründern sind die Kameraden Hermann Grelck, Hermann Urban und Heinrich Rohweder in der Ehrenabteilung der Wehr. Die ersten Uniformen waren Militärröcke der englischen Armee, sie mussten eingefärbt und von den Kameraden selbst bezahlt werden. Die gesamte Ausrüstung wurde zunächst auf Gut Warringholz untergebracht. Um die Schlagkraft der Wehr zu erhöhen, wurde im Jahre 1955 im Mittelpunkt der Gemeinde ein neues Feuerwehrgerätehaus erbaut. Im Jahre 1991 errichtete die Wehr in Eigenleistung einen Anbau ans Feuerwehrgerätehaus. Im Jahre 1965 wurde durch den guten Ausbildungsstand die Leistungsplakette in Bronze und 1967 in Silber errungen. Am 27.10.1990 stellte die Wehr erneut ihren hohen Ausbildungsstand unter Beweis. Wir stellten uns der Leistungsbewertung „Bronze Beil“, welches wir mit einem sehr guten Ergebnis bestanden haben. Das Ehrenbeil in Silber erwarben wir am 26.09.1992. Aber auch die Technisierung der Wehr wurde ständig verbessert. Im Jahre 1960 wurde die erste TS 8/8 angeschafft und löste somit die alte TS 400 ab. Im Jahre 1996 wurde die alte TS 8/8 nach über 30 Jahren Dienstzeit durch eine neue TS 8/8 (Typ Ultra Power 4Takt) ersetzt. Es wurde im Jahre 1974 ein neues TSF (Typ Ford-Transit) angeschafft, das 1994 nach 20-jähriger Dienstzeit durch ein neues TSF (Typ Mercedes-Benz 310/ KA) ersetzt wurde. Des Weiteren wurde die Wehr von der Gemeinde Warringholz mit 4 Atemschutzgeräten ausgestattet, um den Anforderungen einer modernen Brandbekämpfung gerecht zu werden. Im Jahre 1974 kam es zu einer Brandkatastrophe: Am 02.09.1974 ein Scheunenbrand beim Landwirt Jahnke, am 04.09.1974 der Wirtschaftsgebäudebrand beim Landwirt Thams und am 06.09.1974 der Schweinestallbrand auf dem Gut Warringholz, Besitzer Landwirt Schroeder. Des Weiteren gab es am 08.07.1986 einen Großbrand beim Landwirt Helmut Schwerdtfeger, dort brannte der Kuhstall und Teile der anliegenden Gebäude bis auf die Grundmauern nieder. In neuerer Zeit gab es einen Großbrand mit einem Sachschaden von mehreren hunderttausend Euro auf dem Gut Warringholz, dort brannte im Jahre 2001 eine große Lagerhalle für Kartoffeln und Gerätschaften mit einer angrenzenden Wohnung vollständig ab. Die Frw. Fw. Warringholz mit ihren zurzeit 25 aktiven Mitgliedern, 8 Ehrenmitgliedern und 48 fördernden Mitgliedern ist aber nicht nur für den Brandschutz, sondern zugleich für das kulturelle Leben in der Gemeinde, zuständig. So unterstützen wir, die Kameraden der Frw. Fw. Warringholz, die Gemeinde beim jährlichen Kinderfest, beim Laternenumzug und beim Volkstrauertag. Zum festen Pogramm zählt bei der Feuerwehr ein öffentliches Grillfest am Gerätehaus und der Kameradschaftsabend. Die Frw. Fw. Warringholz sieht sich auch für die Zukunft dem Brandschutz und der Technischen Hilfeleistung gewachsen und ist als eine freiwillige und friedliche Bürgerinitiative zum Wohle aller Bürger da. Die Gemeinde Warringholz ist die nördlichste Gemeinde des Kreises Steinburg und gehört zu den 23 Gemeinden des größten Amtes des Kreises, dem Amt Schenefeld. Die Gemeinde wird heute noch zum Teil von der Landwirtschaft geprägt, obwohl die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe auf 5 zurückgegangen ist. Außerdem werden 2 Baumschulen, die Baumschule Hermann Giras und die Obstbaumschule Uwe Schwerdtfeger, im Ort betrieben. Des Weiteren gibt es 1 Dorfkrug, 1 Bauunternehmen, die Firma Martens Bau, 1 Firma für Gartenpflege/ -bedarf von Bernd Zils und die Massagepraxis von Dörte Gärtner. In der Gemeinde sind auch 2 Vereine ansässig, der Angelsportverein und die Frauen-Gymnastikgruppe. Die Größe der Gemeinde beträgt 650 ha, die Einwohnerzahl schwankt um 310. Der Bürgermeister ist seit dem 03.11.1997 Reimer Mehrens. Erläuterungen zum Wappen der Gemeinde Warringholz Das Wahrzeichen der Gemeinde Warringholz ist der Grabhügel, der so genannte "Theeberg", eine von mehreren vorgeschichtlichen Grabanlagen. Seine Silhouette auf gelbem Grund bildet das Hauptzeichen des Wappens. Der Name "Theeberg" ist hergeleitet aus "Thingberg", also Versammlungsstätte, und bildete in historischer Zeit wohl einen Ort, der auch überregional von Bedeutung war. Der Ziegelverbund im Schildfuß erinnert an die alte Ziegelei, die bis 1970 der größte Arbeitgeber in der Gemeinde war. |
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